Über 30 Jahre Behandlungspraxis, eine Faszination für Muskelketten und die alte Idee, eines Tages einen Schaukelstuhl zu bauen. Daraus wurde be2move.
Wer steckt hinter be2move?
be2move wurde von Michael Lenze entwickelt, Physiotherapeut mit eigener Praxis in Bad Waldsee seit dem Jahr 2000, gemeinsam mit Experten für Myoreflextherapie. Das Gerät ist kein Produkt einer Fitnessindustrie, sondern aus der täglichen Arbeit mit Patienten entstanden. Die Be 2 move GmbH sitzt in Bad Waldsee in Oberschwaben.
1967 geboren und aufgewachsen in Karlsruhe.
Studium fürs Lehramt am Gymnasium in Mathematik, Sport und Physik.
Ausbildung zum Physiotherapeuten im Rehabilitationskrankenhaus Karlsbad-Langensteinbach.
Seit 2000 selbstständig mit eigener Praxis in Bad Waldsee.
Weiterbildungen in manueller Therapie, Akupunkturmassage nach Penzel und Myoreflextherapie nach Dr. Kurt Mosetter in Konstanz.
Wie ist be2move entstanden?
Alles begann mit der Faszination für die Methode „Kraft in der Dehnung" nach Dr. Kurt Mosetter. Die Übungen, die Michael Lenze seinen Patienten als Hausaufgaben mitgab, brachten in der Praxis sichtbare Fortschritte in der Beweglichkeit. Je öfter er sie einsetzte, desto klarer wurde die Lücke: Für die verschiedenen Muskelketten brauchte es entweder viele einzelne Geräte oder einen Parcours, der in keine Praxis passt.
Die Idee: ein einziges Gerät, das alle wesentlichen Übungen vereint und den Geräteparcours überflüssig macht. Dazu kam ein alter Gedanke aus der Studienzeit, halb im Scherz: „Eines Tages baust du einen Schaukelstuhl." Aus beidem wurde be2move, ein Trainingsgerät mit drei Positionen, dessen Schaukelposition heute die Regeneration übernimmt.
Vom Millimeterpapier zum Gerät
Als Hobbyschreiner mit einem Vater, der Professor für Gasturbinenentwicklung war, begann Michael Lenze mit den einfachsten Werkzeugen: Millimeterpapier, Bleistift, Lineal und Zirkel. Der erste Entwurf entstand auf Papier. Gemeinsam mit einem befreundeten Schreiner wurde daran gefeilt, bis Rahmen, Positionen und Führungen so zusammenspielten, dass alle 20 Übungen auf einem Quadratmeter funktionieren.
Das Ergebnis ist zum Patent angemeldet (DE 10 2021 122 682 A1) und wurde 2025 mit der iENA-Silbermedaille auf der Internationalen Erfindermesse Nürnberg ausgezeichnet. Gefertigt wird be2move als Trainingsgerät nach EN ISO 20957-1.
Was uns wichtig ist
Mechanismus statt Versprechen. Wir beschreiben, was das Gerät tut: Es führt die Bewegung und trainiert Muskellänge aktiv. Was das im Einzelfall bewirkt, entscheidet die Praxis, nicht ein Werbetext.
Aus der Praxis für die Praxis. Die Physiopraxis ist unsere erste Zielgruppe, weil dort das Gerät täglich in der Behandlung steht.
Ein Gerät statt zwanzig. Weniger Fläche, weniger Anschaffung, weniger Erklärung. Alle Details auf der Geräteseite.